Gemeinde Kolbingen, zwischen Himmel und Höhle - UNESCO Geopark Infostelle

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Gemeinde Kolbingen

UNESCO Geopark Infostelle an der Kolbinger H√∂hle 

Die Infostelle
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Der 2. kreisweite Höhlentag am 28.8.2016 wurde an der Kolbinger Höhle von Landrat Stefan Bär eröffnet. Das Interesse an diesem Tag und vor allem auch an der Kolbinger Höhle war groß. Der Albverein hatte den ganzen Tag über alle Hände voll zu tun, die vielen Gäste zu bewirten. Die hochsommerlichen Temperaturen wurden genutzt, vom Spielplatz Greutlebuche durch den schattigen Wald zur Höhle zu wandern.
Im Mittelpunkt des Höhlentags stand die Eröffnung der UNESCO-Geopark Infostelle. Dabei betonte der Landrat, dass die Kolbinger Höhle eine besondere Bedeutung für den Landkreis hat und ein wichtiges überregionales Ausflugsziel sei. Die Infostelle sei die dritte im Landkreis und die einzige im Freien, die auch ständig zugänglich sei. Die anderen beiden Infostellen sind im Freilichtmuseum in Neuhausen und im Auberlemuseum in Trossingen.
Bürgermeister Konstantin Braun dankte dem Geopark für die Bereitschaft, an der Höhle diese Info Stelle zu genehmigen. Der Gemeinderat habe dieses Projekt sehr begrüßt und unterstützt und sehe dabei folgende Ziele:

  • neben Donaubergland sei die Höhle in eine weitere anerkannte Werbeplattform eingebunden und werde auf einen anderen Level gehoben.
  • Mit dem Geopark habe unser Albverein eine erstklassige Anlaufstelle und Unterstützung in allen fachlichen Fragen zur Höhle und zur Geologie im weitesten Sinn.
  • Durch den überregionalen Verbund und die Zusammenarbeit können neue Ideen entstehen, der Blick werde erweitert. Trends erkennbar, wenn es um Fragen der Präsentation der Fülle, umschlungen usw. gehe.
  • Der Anspruch, den der Geoparkstelle sei für die alltägliche Arbeit erforderlich und bietet die Möglichkeit, sich immer wieder zu von.

Der Schultes betonte auch, dass die UNESCO-Geopark Infostelle an unserer Höhle am richtigen Platz sei, nachdem die Kolbinger Höhle die einzige begehbare Tropfsteinhöhle der Südwestalb sei. Die Infostelle sei in einen hochwertigen Freizeitbereich mit Spielplatz, Wildgehege, Lehrpfad, Donaubergland Weg eingebunden ohne dass ein Rummel entstehe. Die Arbeit des Albvereins werde honoriert und sichtbar gemacht. Der Schultes unterstrich, dass die Geopark Infostelle und die Umsetzung ein Gemeinschaftswerk von Herrn Dr. Roth, Geopark, vom Grafikbüro Geigenmueller und Weitz, Herrn Dr. Schuster, Herrn Walter Knittel, dem schwäbischen Albverein und der Gemeinde sei. Besonders hob er hervor, dass die Firma Steinmetz Schad die Kolbinger Platten gespendet habe und sagte dafür herzlichen Dank. Ebenso dankte er auch Herrn Fronmeister Zoric, der die Infostelle mit Unterstützung von Herrn Zeranski und Revierförster Thomas Andreas gebaut hat.

AV-Vorsitzender Alexander Mattes hob insbesondere die Arbeit der Ortsgruppe des schwäbischen Albvereins her vor und zeigte auf, welche Anstrengungen die Ortsgruppe mit der Öffnung der Kolbinger Höhle und der Bewirtung in der Felsenhütte hat. Er betonte für die Ortsgruppe, dass die Infostelle die Höhle noch mehr sichtbar mache und Gäste zum Kommen animieren.

Dr. Siegfried Roth stellte den Geopark vor. Der Geopark hat die Aufgabe, die geologischen und archäologischen Besonderheiten der schwäbischen Alb im Land und darüber hinaus sichtbar zu machen.

Die Besucher in der Schule erwartete etwas Besonderes: Experimentalmusiker Martin Brück aus Bad Urach spielte" Klänge in der Unterwelt". Die Gongs kamen in der Höhle besonders zur Geltung.

 

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