Gemeinde Kolbingen, zwischen Himmel und Höhle - News

Service Links

Gemeinde Kolbingen

 

Schulanfänger 2014/2015

 

Einschulung Kolbingen - Königsheim                                  

Mit der Einschulung beginnt für 13 Kolbinger und 2 Königsheimer Kinder die Schulzeit.

Der 19. Sept. 2014 begann mit einem feierlichen Wortgottesdienst von Pfarrreferendarin Jutta Krause der Tag der Einschulung. Danach zogen die jungen Schüler bepackt mit Ranzen und den riesigen Schultüten in Begleitung ihrer Eltern und Großeltern zur Wachtfelsschule. Im Foyer warteten schon die 2.Klässler auf die Begrüßung des Nachwuchses. Mit einem frohen Lied unter Leitung von Frau Sina Koller und Herrn Alwin Heni, zukünftiger Lehrer der 1.-Klässler begann die Feier. Rektor Walter Ströbel wies in seiner Rede darauf hin, dass dieser Tag nicht nur für die Kinder sondern auch für die Eltern und die ganze Familie ein besonderes Ereignis darstellt. Dieser erste Schultag sei verbunden mit Vorfreude, Spannung auf das Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Genauso wie auf die neuen Freunde, die man kennenlernen wird, auf die Lehrerinnen und Lehrer, auf die Schule, das Klassenzimmer, den Schulweg und noch vieles mehr. Er zitierte kurz den Ulmer Neurobiologen Spitzer, der in einem Interview dieser Zeitung darauf hindeutete, dass Eltern keine Angst vor dem Schulstart ihrer Kinder haben brauchen. Er fordert auf, die Begleitung nicht nur auf den Beginn der Schulzeit zu beschränken, sondern über die gesamte Zeit aktiv zu gestalten. Ströbel ist es wichtig den engen vertrauensvollen Kontakt Eltern-Schule zu pflegen. Nur dann ist eine kooperative Zusammenarbeit erfolgreich. In einem Nebensatz bemerkte er sehr treffend (Zitat): „Begleiten heißt aber nicht, die Kinder jeden Tag bis an ihren Tisch zu bringen.“ Er begrüße nun alle neuen Schüler mit Handschlag und wünschte zum Schluss, dass alle immer die Freude behalten, mit der sie heute gekommen sind und hoffentlich immer gerne in die Schule gehen werden.


 

 

Die Wachtfelsschule  Kolbingen wird  „Offene Bürgerschule"

„Für die Erziehung eines Kindes braucht man ein ganzes Dorf!".  Den Gedanken dieses afrikanischen Sprichwortes wollen wir in die Tat umsetzen. Wir wollen eine deutlichere Verbindung des schulischen Lernens mit Lernorten wie Betrieben und Lernpartner in der Gemeinde verbinden: mit Ihnen als Bürger - werden Sie für die Schule aktiv. Bürgerinnen und Bürger vor Ort und der kommunale Schulträger übernehmen noch mehr Verantwortung für die Bildung der Kinder bzw. die örtliche Schule.

Offene Bürgerschule bedeutet:

  • Schüler erkunden Lernorte außerhalb der Schule
  • Bürger werden zu Lernpartner
  • Austausch von Wissen und Fertigkeiten zwischen Bürgern und Schülern
  • Projektorientierte Kursangebote für Schüler, gestaltet von Lehrern und Bürgern

Kurz:   Bürger übernehmen Verantwortung für die Bildung von Kindern und Jugendlichen an der Wachtfelsschule.

Wir stellen uns 5 Eckpunkte vor, die ein neues schulisches Ganzes ergeben und nach denen wir im kommenden Schuljahr unseren Schulalltag, den Unterricht und die Zusammenarbeit gestalten wollen:

  1. ein Teil des Lernens ist schulextern ausgerichtet: Bildungsorte ( z. b. Betriebe) und Bildungspartner ( z. B. Sie als Bürger) sind dabei eingebunden. Die Schüler sollen ihr Lernen als etwas Lebensnahes und Herausforderndes, etwas Motivierendes und nachhaltiges - kurz: etwas Sinnvolles erleben
  2. ein Teil des Lernens wird an Individuellem orientiert, an Interessen und neugungen, Lernständen und - niveaus, Potenzialen und Förderbedarfen.
  3. wir wollen Schüler inkludieren. Wikipedia schreibt zur Inklusion: Für die Vertreter des Inklusionskonzeptes gibt es keine zwei Gruppen von Schülern und Schülerinnen, sondern nur eine Schülergesamtheit, deren Mitglieder unterschiedliche Bedürfnisse haben. Viele Bedürfnisse werden von der Mehrheit geteilt und bilden die gemeinsamen Erziehungs- und Bildungsbedürfnisse. Alle Schüler haben nach dieser Auffassung darüber hinaus individuelle Bedürfnisse, darunter auch solche, für deren Befriedigung die Bereitstellung spezieller Mittel und Methoden sinnvoll sein kann. Die Vertreter der Inklusionspädagogik halten den Besuch einer wohnortnahen allgemeinen Schule und die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse aller für Menschenrechte und fordern, dass die Schule den Bedürfnissen ihrer Schülergesamtheit gewachsen sein soll. Es soll nach ihrer Auffassung eine Schule für alle konzipiert werden, aus der kein Kind ausgeschlossen wird, weil es den Anforderungen der Schule nicht entsprechen kann.
  4. ein Teil der Lehrerarbeitszeit wird für die Verständigung verwendet: mit SchülerInnen, Eltern ( Potenziale - Probleme der Kinder), sonstigen Bildungspartnern, KollegInnen.
  5. ein Teil des Stoffs wollen wir reduzieren bzw. auf schulspezifisches beziehen.

 

„Jeder Mensch hat eine besondere Begabung!"

Machen Sie mit. Wir laden Sie ein. Herzlich willkommen ist jeder, der Freude im Umgang mit Kindern und Jugendlichen hat.

Wir könnten uns  z.B. vorstellen, dass Sie

  • Kuchen backen
  • Marmelade einkochen
  • basteln
  • Oldtimer restaurieren
  • Handarbeiten anfertigen
  • ...............

Wenn Sie Spaß daran haben, Ihr Hobby und Wissen mit anderen zu teilen, so bieten wir  Ihnen die Möglichkeit, dies mit einzelnen Schülern oder Klein- gruppen in die Tat umzusetzen. Unsere Schule braucht den Rückhalt der ganzen Gemeinde. Engagieren Sie sich an unserer - Ihrer Schule. Wir laden Sie dazu herzlich ein. Das Konzept der „offenen Bürgerschule" wird pädagogisch begleitet von der PH Ludwigsburg. Dabei sind wir Teil eines Netzwerks weiterer Grund- und Hauptschulen im Land.