Gemeinde Kolbingen, zwischen Himmel und Höhle - Aktuelles

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Gemeinde Kolbingen

08.07.2019 • Was der Gemeinderat in der letzten öffentlichen Sitzung beraten und beschlossen hat

 


Was der Gemeinderat in der letzten Sitzung beraten und beschlossen hat

Feststellung über die Ablehnung ehrenamtlicher Tätigkeit und vorliegen von Hinderungsgründen für den Eintritt in den neu gewählten Gemeinderat
Entsprechend den Bestimmungen der Gemeindeordnung hat der Gemeinderat festzustellen, ob bei einem der neu gewählten Gemeinderäte für die künftige fünfjährige Wahlperiode ein Ablehnungs- oder Hinderungsgrund vorliegt.
Herr Christian Dieth hat schriftliche den Antrag gestellt, ihn aus beruflichen Gründen von der Wahrnehmung der ehrenamtlichen Tätigkeit als Gemeinderat zu entbinden. Seine Arbeit im Familienbetrieb hindere ihn, das Amt auszuüben und er deswegen das Amt nicht zum Wohle und im Sinne der Gemeinde ausüben könne. Der Schultes hat den Gemeinderäten die Gemeindeordnung mit Kommentierung zur Bewertung dieses Antrags zur Verfügung gestellt. Entsprechend der Gemeindeordnung sind die vorgetragenen Gründe nicht relevant um eine ehrenamtlichen Tätigkeit nicht ausüben zu können. Alle seither gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte waren ebenfalls beruflich eingebunden. Das Gremium lehnte mit großer Mehrheit den Antrag von Herrn Dieth ab.

Bezuschussung des Narrentreffens im kommenden Jahr
Das nächstjährige Narrentreffen in Kolbingen findet aus Anlass des diesjährigen 60jährigen Bestehens der Narrenvogtei statt. Im Rahmen des Narrentreffens ist auch ein Zunftmeisterempfang vorgesehen, der defacto ein Festakt zum Jubiläum ist. Der Gemeinderat hat bereits in der vorletzten und nun auch in der letzten Sitzung diesen Punkt thematisiert und darüber diskutiert, ob und wie Festakte anderer Vereine seitens der Gemeinde ebenfalls unterstützt werden. Ziel des Gemeinderates ist es, die Vereine gleich zu behandeln. Nach Abschluss der Diskussion wurde der Beschluss gefasst, Festakte bei allen Vereinen zu unterstützen und 50% der Kosten seitens der Gemeinde zu übernehmen. Die Kostenübernahme erfolgt dann, wenn die Jahreszahl des Jubiläumsfestes durch 25 teilbar ist und wenn die Gemeinde zum Festakt eingeladen wird.

Abschluss eines Pachtvertrags mit dem Gleitschirmverein  Heuberg-Baar
Die Gemeinde hat dem Gleitschirmverein eine Grundstücksfläche als Startplatz kostenlos zur Verfügung gestellt. Für den Flugbetrieb liegt dem Verein eine Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Tuttlingen vor, ebenso des Verbands der Gleitschirmflieger.
Auf Wunsch des Vereins wird die Grundstücksüberlassung mit einem Pachtvertrag schriftlich festgehalten und geregelt. Es handelt sich um vergleichbarere Regelungen wie diese mit anderen Vereinen abgeschlossen sind, denen die Gemeinde für Ihren Vereinszweck Grundstücksflächen überlassen hat. Der Vertrag mit dem Gleitschirmfliegerverein hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Der Gemeinderat sprach sich für den Vertragsabschluss aus.

Verabschiedung der Gemeinderäte
In der letzten Sitzung dieser Wahlperiode dankte der Schultes allen Gemeinderäten für Ihre engagierte und gemeinwohlorientierte Sacharbeit und dankte für faire Diskussionen und einen klaren Kurs. Er erinnerte daran, dass die ablaufende Wahlperiode von drei Hauptthemen geprägt wurde:
Verhandlungen mit der Firma Markus Hipp, Diskussion, Ausschreibung und Abschluss eines Vertrags für einen Windpark Kolbingen mit zwei Windrädern als Abschluss und Hauptpunkt der Umsetzung eines Kommunalen Klimaschutzkonzeptes sowie die Erarbeitung einer Seniorenkonzeption mit der Beschlussfassung und Durchführung eines Bürgerentscheids. Vor allem letzteres habe die Kommunalpolitik und damit jedes einzelne Mitglied des Gremiums besonders gefordert und habe die Qualität des Gremiums gezeigt. Der Gemeinderat habe sich nicht von Emotionen und Unsachlichkeit leiten lassen sondern habe abgewogen, dem Allgemeinwohl, der Gemeinde und der Bürgerschaft verpflichtet seine Haltung und Entscheidung getroffen. Der Gemeinderat sei sehr überlegt und klar mit der Situation umgegangen. Mit dem Ende der Wahlperiode scheiden langjährige Mitglieder mit großer Erfahrung und Sachverstand aus. Er dankte Herrn Hans Schad für seine 25jährige Tätigkeit und insbesondere auch für seine 10jährige Tätigkeit als Bürgermeisterstellvertreter. Hans Schad sei für Ihn ein verlässlicher und konstruktiver Ratgeber mit großem persönlichem Verständnis für die Gemeinde und Gemeindeverwaltung gewesen. 10 Jahre haben Herr Gottfried Schad und Herr Hubert Hipp dem Gremium angehört, wobei Herr Hipp 5 Jahre zweiter Stellvertreter war. 5 Jahre gehörten dem Gremium Herr Roger Denkinger, Herr Frank Berchtold, Herr Bernd Schwär und Herr Alfred Frick an, wobei Herr Bechtold ebenfalls 5 Jahre zweiter Bürgermeisterstellvertreter war. Er dankte allen für das große Engagement und die Unterstützung und sprach die Hoffnung aus, dass die ausscheidenden Gemeinderäte der Gemeinde und der Gemeindepolitik verbunden bleiben.    

19.03.2019 • Die Dokumentation der 2. Info-Veranstaltung am 25.02.2019

 

Die 2. Informationsveranstaltung am 25.2.2019 zum Seniorenkonzept haben wir ebenfalls ausführlich dokumentiert.
Diese Dokumentation steht hier zum Download bereit

31.10.2013 • Das Immobilienportal im Verwaltungsraum Donau-Heuberg

Gemeinden des Verwaltungsverbandes Donau-Heuberg haben ein Immobilienportal konzipiert. Es besteht für Grundstückseigentümer die Möglichkeit, kostenlos ihr Objekt einzustellen. Der Kontakt zwischen Interessent und Eigentümer kann direkt zustande kommen. Der Eintrag ist kostenlos. Wenn sie ihr Objekt in das Portal aufnehmen wollen setzen sie sich mit uns in Verbindung.

Die Gemeinden wollen mit dieser Initiative einen Beitrag zur Aktivierung innerörtlicher Flächenpotenziale leisten.

Nachstehend ein Bericht über die Bürgerabschlussveranstaltung am 21.10.2013 in Kolbingen.

Die Ermittlung und Bewertung der  Innenentwicklungspotenziale und die Ausarbeitung einer Vermarktungsstrategie war gemeinsame Zielsetzung der Gemeinden Bärenthal, Buchheim, Denkingen, Frittlingen, Irndorf, Kolbingen und Renquishausen. Gemeinsam haben sie sich um das Leader-Projekt „Flächenmanagement“ beworben und auch eine Förderung bekommen. Das Projekt wurde federführend beim Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg gesteuert und vom Büro Johann Senner, Überlingen, bearbeitet. Jetzt konnte das Ergebnis präsentiert werden. Dazu der Vorsitzende des Gemeindeverwaltungsverbandes Donau-Heuberg, Bürgermeister Konstantin Braun : „Verkaufswilligen Grundstückseigentümern stellen wir zur direkten Vermarktung ihres Grundstücks ein kommunales Immobilienportal zur Verfügung. Durch diese neue Art der Vermarktung können Bauwillige oder Kaufwillige auf relativ einfachem Weg das vorhandene Angebot abschätzen und nutzen, Verkaufswillige bekommen sehr kostengünstig eine Plattform. Etwas Pilothaftes ist entstanden.“

Johann Senner ging ins Detail. Teil des Projekts war die Analyse der Einwohnerstruktur jeder beteiligten Gemeinde, die Erhebung und Analyse jeder einzelnen freien Fläche. Jeder Eigentümer erhielt einen Fragebogen. Beratungsgespräche sind angeboten worden. Das Flächenpotential in allen 7 Gemeinden zusammengefasst ergibt eine beachtliche Zahl. Insgesamt wurden 308 Baulücken gezählt die eine Fläche von 36,36 ha ergeben. Davon sind 82,5 % in Privateigentum. 175 Gebäude oder Gebäudeteile stehen leer. An alle Eigentümer von unbebauten Grundstücken oder leerstehenden Gebäuden sind Fragebogen verschickt worden um herauszufinden, welche Absichten mit der Verwertung des Gebäudes vorhanden sind. Die Teilnahme an der Befragung war groß. 43 % der angeschriebenen Grundstückseigentümer haben sich beteiligt. Die Auswertung ergab, dass bisher nicht bebaute Grundstücke zum überwiegenden Teil für Enkel oder die eigene Nutzung zurückbehalten wird. Für 15 Grundstückseigentümer war die Aktion Anlass, den Wert ihres Gebäudes ermitteln zu lassen und überlegen sich einen Verkauf. 12 leerstehende Gebäude und 19 nicht bebaute Grundstücke sollen aktuell verkauft werden. Welche Gebäude und Grundstücke aktuell zum Verkauf stehen kann im Internet bei www.immobilien-donau-heuberg-primtal.de  nachgesehen werden. Dieses neue Immobilienportal betreiben die 7 Gemeinden gemeinsam. Das Portal ist ein Instrument zur Innenentwicklung und zur Mobilisierung von Potenzialen.

Der Link zum Immobilienportal lautet http://www.immobilien-donau-heuberg-primtal.de/.

19.12.2011 • Geoportal – Das Bürgerinformationssystem des Verwaltungsverbands

 Eine Vielzahl von Daten und Plänen stellt  der Verband über ein geoPORTAL zur Verfügung. Jeder der einen Internetanschluss hat kann dieses frei zugängliche, webbasierte Auskunftssystem kostenlos und ohne Registrierung unter dem Link http://geoportal.regiodata-service.de/.  nutzen. Seit ca. 7 Jahren hat der Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg sowie die Gemeinden Denkingen und Frittlingen ein Geoinformationssystem der Firma Regiodata aus Lörrach im Einsatz. Alle möglichen Pläne und Daten sind digital erfasst und an jedem Arbeitsplatz nutzbar.

Verbandsvorsitzender Konstantin Braun stellte fest, dass von Anfang an klar war, das System den Mitgliedsgemeinden ebenfalls zur Verfügung zu stellen und für die Bürger zu öffnen. „Der Nutzen ist hoch, die Kosten mehr als überschaubar, auf Behördengänge kann man künftig verzichten“ Herr Haerdle und Herr Frommherz von regiodata präsentierten im Rahmen einer Verbandsversammlung der Öffentlichkeit hierzu das geoPORTAL. Dabei wurde deutlich, wie unkompliziert die Handhabung ist und welch umfangreicher Datenpool zur Verfügung steht.

Es können Ortspläne mit Straßenkarten, amtliche Grundkarte, Bebauungspläne, Flächennutzungsplan, Bodenrichtwerte, Kanalbestandspläne, eine Vielzahl von Umweltinformationen über Wälder, Biotope, Gewässer, Naturräume, Vogelschutz, Landschaftsschutz, Naturschutz, Naturpark etc. geladen werden. Komfortabel können Links per e-mail versandt werden, ein Wechsel zu google-maps ist mit einem Klick möglich. Die Navigation zu einem bestimmten Grundstück ist über eine Suchfunktion oder über einen Kartenausschnitt auf der Seite links oben möglich.  Sie können Entfernungen messen und Flächen berechnen. Über den „i“-button sind z. B. Kanal-Länge und Gefälle oder die ganz speziellen Informationen zum Biotop abrufbar. Klicken Sie auf „i“ und dann auf den Kanal. Die Infos erscheinen. Auf allen Plänen ist ein Wasserzeichen hinterlegt. Für amtliche Lagepläne zu Baugesuchen sind weiterhin die amtlichen Lagepläne des Verbandsbauamts, eines öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs oder des Vermessungsamts notwendig, da darin weitere Angaben wir Grenzabstände usw. eingetragen sein müssen. Mit der Nutzung sind Nutzungsbestimmungen anzuerkennen, die einen Missbrauch ausschließen. Das geoPORTAL ist unter folgendem Link abrufbar: http://geoportal.regiodata-service.de/